Kategorie Hobby & Freizeit

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Mein Autöli

Ich bin ja meistens nicht der Typ, der lange überlegt, ob ich jetzt etwas kaufen soll oder nicht. Ich weiss ja inzwischen, dass wenn ich etwas möchte, dass ich es mir früher oder später so oder so kaufe. Also kann ich es auch gleich sofort kaufen und spare mir so das lange Überlegen und Werweissen. Aber dass ich das sogar bei einem Auto durchziehe, hätte ich nicht wirklich gedacht.

Schon länger hab ich mir vorgenommen, wieder Auto zu fahren. Vom 8.–10. Juni war ein Basteltreffen in öhm, äh, irgendwo (ich kann mir nie merken wo, dort, wo der Panther war). Und auf der Heimfahrt mit A. habe ich ihr gesagt, wenn, dann hätte ich schon gerne so einen Fiat 500. In weiss. Und A. fand auch, das würde zu mir passen. Am 14. Juni bin ich zum ersten Mal wieder gefahren (und es war schrecklich!). Bis am 10. August musste ich wieder so gut fahren, dass ich alleine nach Orsingen komme. Nach dem Zoll bei Thayngen hat es eine Unterführung (und das letzte Mal genau dort Stau). Also musste ich dringend auch das Anfahren am Berg im Stau können. Im Büro haben wir ein bisschen darüber gesprochen. Meine Arbeitskollegin hat ziemlich die gleiche Story «durchgemacht» wie ich. Prüfung gemacht, keine Fahrpraxis und dann jahrelang nicht gefahren. Sie hat sich dann einen Automat gekauft und ein paar Fahrstunden genommen. Das kann ich auch, hab ich mir gesagt und beschlossen, es genau so zu machen. Ich habe mich also noch an diesem Tag für Fahrstunden angemeldet und mich intensiver nach einem Autöli für mich umgesehen. Oh Wunder, es gab tatsächlich ein Auto, das all meine Kriterien erfüllt: Fiat 500, weiss, Automat, Navigation, Parksensoren (so Sachen wie PS und so Kram, spielen keine Rolle, da ich ja eh keine Ahnung habe). Am 22. Juni hab ich es mir angeschaut und auch gekauft. Eine Woche danach hatte ich dann die erste Fahrstunde mit Automat und am Tag darauf konnte ich das erste Mal in meinem eigenen Auto fahren. Herrlich! Und das alles in nur drei Wochen. Das war sogar für mich etwas schnell… Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und finde es einfach super.

P.S. Dieses Jahr hatte es übrigens keinen Stau vor/nach dem Zoll… Aber ich bin trotzdem sehr, sehr froh, dass ich einen Automaten gekauft habe :-)

 

Das Letzte

Boah, endlich geschafft. Das Jahr 2008 ist fertig verscrappt! Am Scrapweekend bei Anne hatte ich noch drei gemacht und gestern dann das Allerletzte. Und an Ostern ein Weihnachts-LO scrappen passt ja fast – ist ja immerhin auch ein christlicher Feiertag.

Jetzt sollte ich dann nur noch alle LOs fotografieren und dann können sie endlich ins Album. Und ich hab in meiner LO-Kiste wieder viiiiiiiel Platz für neue Werke.

 

Challenge 2009

Ja, ich weiss schon, dass wir das Jahr 2012 schreiben. Aber scraptechnisch stecke ich noch im 2009 fest. Auch 2008 ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber hier fehlen nur noch drei LOs und die werden nächstes WE an Annes Crop gescrappt. Auf Biegen und Brechen!

Dann hab ich mein Fotoindexbuch 2009 durchgeblättert und mit Post-its versehen, wo noch unverarbeitete Fotos auf ein LO warten. 30 Stück. Wenn ich zwei LOs pro Woche schaffe, bin ich genau am 1. Juli fertig mit 2009. Das ist doch ein tolles Ziel, oder?

Ich hab zwar noch keine Ahnung, wie ich jede Woche zwei LOs schaffen soll, aber ein paar Vorsätze nehm ich mir:

  • Dienstag- und Freitagabend sind fix fürs Scrappen reserviert
  • Die Fotos lade ich aufs iPad und werde in jeder freien Minute die Fotos auswählen und bearbeiten (die neue iPhoto-App soll ja genial sein)
  • Immer wenn ifolor eine Aktion hat, bestelle ich den nächsten Schwall Fotos
  • Ich arbeite chronologisch
  • Wenn möglich verwende ich Kits

 

Highland-Saga

Im Moment bin ich noch am letzten Band der Millennium-Trilogie von Stieg Larsson. Aber weil die Bücher so gut sind, wird auch dieser schnell durch sein. Das nächste Projekt wird etwas länger dauern: sieben Bände Highland-Saga auf Englisch. Auf Deutsch habe ich alle schon gelesen (z.T. mehrfach), aber weils noch sooo lange geht, bis der nächste Band erscheint, kann eine kleine Auffrischung nichts schaden. Und meinen Englischkenntnissen schadets erst recht nicht :-)

Und nachdem mich OF das letzte Mal etwas enttäuscht hat mit der Lieferfrist, bin ich jetzt positiv überrascht worden. Am Montag bestellt, am Mittwoch waren sie da. Und dabei hatte ich mich schon auf eine längere Wartefrist eingestellt, da noch am Dienstag die Bücher in meiner Bestellübersicht als “Artikel mit Lieferverzögerung” (oder so ähnlich) angegeben waren.

www.dianagabaldon.de

 

Meine Tasche ist fertig *freu*

Ich hab so Freude daran! Der “Stoff” lag ja schon länger hier, zugeschnitten war sie auch schon einige Zeit. Das Schnittmuster und Material habe ich von hier: Arpagaustextil.ch

Im Schnittmuster waren so komische Raffungen vorgesehen, die hab ich weggelassen, dafür habe ich eine süsse Eulen-Applikation gemacht – für irgendetwas hab ich ja Fabriqué-Design-Cards gekauft. So konnte ich auch das Zuschneiden der einzelnen Teile an die Slice delegieren outsourcen. War auch so noch aufwendig genug, aber ich finde, es hat sich gelohnt.

Beim Zusammennähen hab ich dann teilweise ein bisschen geschludert bzw. ich kanns halt einfach noch nicht so gut. Vor allem im Bereich der Trägerbefestigung werd ich wohl noch ein paar Fehler vertuschen müssen ein paar Verzierungen anbringen. Aber sonst bin ich sehr zufrieden, auch die Grösse find ich super, da passt einiges rein.

 

 

Schneemaa meets Schneebär

Mein erstes LO dieses Jahr. Papier von Basic grey (irgendeine Winterkollektion) mit passenden Stickern und Chipboard-Schneemännern; geslicte Handschuhe; Titel mit der Cameo geschnitten (Schneebär übrigens wegen den herzigen Öhrchen auf der Kapuze).

Journaling (ja genau: ICH – JOURNALING – FREIWILLIG!!!):
Der Schnee ist extrem nass, ein Rüebli haben wir keines. Alles egal – Hauptsache Fabienne hat ihren ersten Schneemann.

 

Hochzeitstorte

Als verspätetes Weihnachtsgeschenk habe ich mir eine Cameo geleistet, einen Schneidplotter. Am Dreikönigstag haben Ahuefa & Martin geheiratet, da habe ich mein liebes Maschinchen gleich so richtig arbeiten lassen, um den beiden eine Hochzeitstorte aus Papier zu basteln. Sie besteht aus zwölf einzelnen Tortenstücken in Regenbogenfarben. Verziert sind sie mit farblich passenden Washi-Tapes (endlich lohnt es sich mal, dass ich so viele habe) Innendrin hats kleine Briefchen mit – nöööö, das sag ich jetzt nicht, denn sie sollen die Kuchenstücke nicht sofort aufmachen, sondern nur in bestimmten Situationen. Dazu sind die Stücke auf der Rückseite beschriftet. Bei einem steht z.B. «Er sagt sorry». Wenn er sich jetzt mal entschuldigen sollte, kann er das Tortenstück öffnen und da das sich darin befindliche Briefchen seinen Namen trägt, es öffnen und den Inhalt ausführen. Wenn sie mal findet, er müsste sich jetzt entschuldigen, kann sie das Stück natürlich auch öffnen und ihm das Briefchen als Wink mit dem Zaunpfahl überreichen.

Die Vorlage für die Tortenstücke habe ich heruntergeladen aus dem Silhouette-Shop, die Dekoteile auch, den Ständer habe ich selbstgezeichnet, da fand ich nichts, was genug stabil gewesen wäre.

Die Hochzeit war übrigens wunderwunderschön, genau passend für die zwei.

 

Fotoalbum selber machen

– especially for Tschakkeline

Wenn man ein Album mit Buchschrauben macht, verwendet man für die Seiten am besten entweder Page Protectors («Klarsichthüllen») oder Abheftstreifen. Ich nehme immer Abheftstreifen (Bilder 1 +2), weil es mir besser gefällt, wenn man die Seiten ohne Plastik davor sieht. Aber dafür kann man an der Reihenfolge nichts mehr ändern (oder einfach nicht so gut), weil die Seiten zusammengeklebt werden.

Die Abheftstreifen haben den Vorteil, dass die Seiten an der Innenseite praktisch nahtlos aneinander kommen. So kann man gut Fotos und Elemente über beide Seiten eines Doppel-LOs laufen lassen (Bilder 3+4). Aber dafür lassen sich die Seiten nicht ganz flach hinlegen. Das geht bei den Mäppchen (je nach Hersteller) besser, da zwischen Bindung und LO noch eine «Zwischennaht» vom Mäppchen ist, das wie ein Scharnier fungiert. Aber eben dieses Scharnier ist dann auch der Grund, dass die Seiten (wieder je nach Hersteller) nicht nahtlos aneinander liegen. Ich mach mich gleich noch auf die Suche nach einem Album mit Mäppchen für einen Vergleich. Edit: Je nachdem, wie prall das Album gefüllt ist, ist der Abstand auch bei den Mäppchen ziemlich klein. Problem ist halt, dass die Seiten dicker sind als das Mäppchenrückteil (dito bei den Abheftstreifen, sieht man gut auf dem 3./4. Foto). Ich habe da jeweils Moosgummi dazwischen gelegt, damit es nicht flattert.

Dann das Album: Die Deckel bestehen aus drei Teilen, dem Deckel und zwei Streifen. In den mittleren Streifen kommen die Buchschrauben, der zweite Streifen ist zum Verdecken der Schrauben. Diesen kann man auch weglassen.

Hope it helps  ;-) und sonst einfach weiterfragen.

 

 

 

 

Farbenmix-Adventskalender

Nähen ist ja jetzt nicht so mein Ding. Schnittmuster zuschneiden, Stoff zuschneiden, heften – bah, da bin ich zu ungeduldig. Dabei gäbe es ja so lässige Stoffe und Sachen, die man damit nähen könnte. Aber ist jetzt halt mal so. Nun gibt es dieses Jahr jedoch einen Adventskalender von farbenmix.de. In 24 Schritten näht man eine Tasche (und ich liebe ja Taschen über alles!). Zeitaufwand jeden Tag soll nur eine Viertelstunde sein (okay, für so einen Anfänger wie mich wahrscheinlich etwas mehr); das sollte auf jeden Fall auch im Dezember drin liegen.

Ich habe mich also in einen Stoffladen gewagt und alles nötige eingekauft. Bzw. fast, die Schlüsselringkarabiner hatten sie nicht, die hab ich jetzt direkt bei farbenmix bestellt.


Tag 1: 4x Zuschnitt für TaschenUnd heute hab ich brav Schritt 1 ausgeführt: Das Zuschneiden von vier Teilen für Taschen. Zum Glück hab ich das Schnittmuster nochmals genauer angeschaut und mich dunkel daran erinnert, dass «Bruch» heisst, dass ich hier den Stoff gefaltet nehmen muss *ups*.

 

 

Fantlis Crop in Bätterkinden

Das Weekend ist noch nicht zu Ende, aber schon jetzt bin ich total happy! Viele Ladys, die ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe. Genug Platz für jede zum Scrappen. Gutes Essen (wie immer an Crops). Live-Musik von Sam am Samstagabend. Martinas Eierlikör. Geografienachhilfe via facebook. Und das allerallerbeste: ICH WERDE GOTTI! *freu*

In Sachen Produktivität könnte es besser laufen. Was bin ich froh, wenn das Europapark-Album endlich fertig ist. Darum mach ich mich jetzt auch wieder an die Arbeit – die Zeit noch nutzen, bevor der Rest der Schar aufsteht (ich bin seit Viertel vor fünf am Scrappen, da ich fand, ich steh lieber auf, anstatt weiterhin zu versuchen trotz Schnarchen nebendran wieder einzuschlafen).