Infos

Datum:23. Januar 2014
Aktualisiert:23. Januar 2014
Kommentare: noch kein Kommentar
Kategorie: Alltag
Tags: , ,

Jawbone UP vs. Withings Pulse

Ich bin ja etwas ziemlich sehr anfällig auf alles, wo entweder Elektronik drinsteckt oder das irgendwie mein Leben vereinfachen, verbessern usw. soll. Gadget-Geek halt. Wenn man dann etwas noch mit dem iPhone verbinden kann, dann kann ich eigentlich ja gar nicht anders, als es zu kaufen. Das drängt sich dann wirklich einfach auf, das hat bestimmt nichts mit Shopping-Sucht oder so zu tun. Auf gar keinen Fall.

Ebenfalls hab ich ein latent schlechtes Gewissen, weil ich zu wenig Sport mache. Wenn es nun etwas gibt, dass das alles vereint, dann muss ich das einfach haben. Ob ich will oder nicht.

Jawbone UP und withings PulseDarum hab ich mir vor ein paar Monaten ein Jawbone UP gekauft und trage es seither eigentlich durchgehend. Natürlich ist bei meinem Timing-Glück nur ein paar Tage später der pulse in den Handel gekommen. Lange konnte ich widerstehen (weil zwei Dinge, die das gleiche tun, braucht nun wirklich kein Mensch). Aber letzte Woche ist das kleine Ding halt dann doch in den Warenkorb gehüpft. Ich konnte wirklich nichts dafür (bzw. dagegen tun)! Nun hab ich also zwei so Schrittzähler (also reine Schrittzähler hab ich natürlich noch einige mehr, aber nur zwei, die iPhone-fähig sind).

Weil mich das UP-Armband weckt, brauch ich das weiterhin. Den pulse musste ich mir hauptsächlich darum kaufen, dass bei der Withings-App endlich nicht nur ein Bereich mit Daten gefüllt wird (Gewicht), sondern auch Herzfrequenz, Schlaf und Aktivität. Darum muss ich jetzt also beides tragen. Ist zwar etwas doof, aber für einen zahlenaffinen Listen-Menschen, wie ich einer bin, bietet das natürlich die Möglichkeit, die Werte der beiden ständig zu vergleichen. Also ein zusätzlicher Spassfaktor, juhuu!

Jawbone UP Withings pulse
Montag 7469 Schritte 6825 Schritte
Dienstag 8780 Schritte 8464 Schritte
Mittwoch 9398 Schritte 7496 Schritte

Okay, das Armband ist also grundsätzlich grosszügiger. Das up zählt zu wenig, wenn ich eine Tasche trage und darum den Arm nicht bewege (Tag 2), der pulse zählt dafür auf dem Crosstrainer nicht (Tag 3).

Beide Geräte zeichnen auch die Schlafphasen auf. Da ist das up genauer, denke ich. Hier mal die Grafiken von heute Nacht:

jawbone UP

jawbone UP

Withings pulse

Withings pulse

Beim UP sieht man schön, dass ich am Morgen alle paar Minuten aufgestanden bin, um meinen iPhone-Wecker abzustellen (das iPhone liegt auf dem Esstisch). Beim pulse wird das komplett als leichter Schlaf angezeigt. Da ich mich beim Einschlafen auch nicht wild herumwälze im Bett, zeigen beide zu kurze Einschlafphasen an. Das mühsame Armband umschnallen werde ich mir also spätestens ab dem Zeitpunkt sparen, wenn das neuste Gadget aus dem Hause withings bei mir einzieht: der/die/das Aura.

Heute habe ich entdeckt, dass es vom UP eine neue Version gibt, die per Bluetooth synchronisiert. Damit fällt dann der grösste Minuspunkt vom UP weg, indem man das Band nicht immer zuerst mühsam ans Handy anschliessen muss, um die aktuellen Werte zu erfahren. Aber die Kappe hat leider immer noch Nickel drin, da nützt das superhyperallergene Band auch nichts…

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *